Praxistest: Rolex GMT-Master II „Pepsi“ Ref. 126710 BLRO

 Cola oder Pepsi? Es sei Geschmackssache, sagen manche, und die Geschmäcker seien immer unterschiedlich. Aber wenn es um die Rolex GMT-Master geht, gibt es nur eine richtige Antwort. Obwohl der Hersteller eine Version mit rot-schwarzer GMT-Lünette namens „Coke“ produzierte, trug die erste GMT-Master von 1955 die rot-blaue Skala für die 24-Stunden-Anzeige und erhielt den Spitznamen „Pepsi“. Die Pepsi GMT-Master II stellt die Reinkarnation des Klassikers in seiner ursprünglichen Form dar.


Zunächst wurden Farben zur Unterscheidung von Tag und Nacht in der zweiten Zeitzone verwendet. Diese und weitere Spezifikationen für die Uhr replica uhren stammten von Pan American Airways, auf deren Wunsch dieses Modell entstand. Damals machten neue Verkehrsflugzeuge Interkontinentalflüge kürzer und beliebter. Und mit der Zunahme der Flüge steigt auch die Nachfrage nach Uhren mit zweiter Zeitzone. Neben der Aura einer Fliegeruhr hat auch der hohe Wiedererkennungswert der farbigen Lünette zur Beliebtheit der GMT-Master beigetragen.


Rolex modifizierte Pepsi bis 2007 sehr vorsichtig. Doch als Rolex dann bei den Stahlversionen der GMT-Master II eine Keramiklünette einführte, musste man Pepsi beiseite legen. Eine zweifarbige Keramiklünette schien damals technisch unmöglich und die rote Farbe konnte mit diesem Hightech-Material nicht zufriedenstellend erzeugt werden. Im Jahr 2013 löste Rolex eines dieser Probleme und brachte die erste zweifarbige Keramikskala in Blau und Schwarz auf den Markt. Diese sehr beliebte GMT-Master II aus Stahl wurde als „Batman“ bekannt. Im Jahr 2014 gelang es Rolex, die gewünschte rote Farbe zu kreieren, und das Unternehmen führte die beliebte rot-blaue Pepsi-Lünette auf einer Uhr aus Weißgold wieder ein. Der Preis von über 40.000 US-Dollar war für viele Fans von Rolex-Stahluhren zu hoch. Im Jahr 2018 reagierte Rolex auf die Wünsche seiner Kunden und brachte die Pepsi in Stahl neu auf.


Nicht zu verwechseln mit der teureren Pepsi aus Weißgold, ist die Pepsi aus Stahl die erste Rolex-Sportuhr mit einem fünfgliedrigen Jubilee-Armbinde, das bisher den Datejust-Modellen vorbehalten war. Doch ob das für Besitzer der Weißgoldversion ein Trost ist, darüber lässt sich streiten, denn das mehrgliedrige Jubilee-Armbinde sieht eleganter aus als das dreireihige Oyster-Armband.


Rolex entwickelte das Jubilee-Armbinde 1945 für die Datejust und die GMT-Master ist seit 1959 mit dieser Armbandoption erhältlich. Wie das Oyster-Armband der früheren GMT-Master II sind die Mittelglieder poliert, während die Außenglieder gebürstet sind fertig. .


Wir fanden das Jubilee-Armbinde sehr angenehm zu tragen. Die kleinen Glieder liegen gut am Handgelenk und ziehen keine feinen Härchen aus. Dank seiner geschwungenen Glieder fühlte sich das Oyster-Armbinde gleichermaßen geschmeidig und komfortabel an. Das Armband und das Gehäuse bestehen beide aus salzwasserbeständigem 904L-Edelstahl, den Rolex „Oystersteel“ nennt.


Schließung, Schließung, Erweiterung


Anders als bei der Datejust verfügt das Jubilee-Armbinde der GMT-Master II nicht über die Oysterclasp-Faltschließe, sondern über die bei Sportmodellen übliche Oysterlock-Faltschließe mit zusätzlichem Sicherheitsbügel. Die Verschlüsse sehen sehr ähnlich aus. Beide verfügen über den Leichter Link-Verlängerer, der das Armbinde um 5 mm verlängern kann, was praktisch ist, wenn sich das Handgelenk aufgrund wärmerer Temperaturen oder erhöhter Aktivität ausdehnt. Das halbe Glied kann von der Schließe zurückgeklappt werden, um das Armbinde zu verlängern, ohne dass es einen sichtbaren Unterschied am Armbinde macht.


Der hochwertige Verschluss des Jubilee-Armbandes kommt in Verarbeitung und Funktion dem Besten sehr nahe. Der klappbare Sicherheitsbügel ist im geschlossenen Zustand kaum spürbar. Beim Öffnen durch Anheben der Rolex-Krone kommt ein leicht anzuhebender Hebel zum Öffnen des Armbands zum Vorschein.


Auch die Aufzugskrone ist einfach zu bedienen. Zum Aufziehen der Uhr muss diese abgeschraubt werden. In der ersten herausgezogenen Position kann der Hauptstundenzeiger in Stundenschritten vorwärts oder rückwärts bewegt werden, um eine rolex replica zweite Zeitzone einzustellen. Der Termin verschiebt sich entsprechend in beide Richtungen. In der zweiten Position kann der Minutenzeiger (und damit der 24-Stunden-Zeiger und der primäre Stundenzeiger) verstellt werden. Der 24-Stunden-Zeiger eignet sich am besten für die Heimatzeit oder, für Piloten, für die wichtige GMT, während der Stundenzeiger die Ortszeit anzeigt. Die GMT-Master II ist für diese Funktion für Reisende bekannt. Viele andere Hersteller bieten bei ihren Uhren für die zweite Zeitzone lediglich eine Schnellverstellfunktion an, was auf Reisen weniger nützlich ist.


Bei der GMT-Master II ist es auch möglich, die Lünette (die in Ein-Stunden-Schritten einfriert) vorübergehend so anzupassen, dass sie eine andere Zeitzone anzeigt, beispielsweise wenn Sie in den USA sind und für ein deutsches Unternehmen arbeiten. Durch Drehen der Lünette, sodass der GMT-Zeiger die Zeit in der gewünschten Zeitzone anzeigt, können Sie sofort erkennen, ob Ihre Handelspartner verfügbar sein könnten oder nicht. Insgesamt bietet die GMT-Master II sehr praktische Zeitzonenfunktionen.

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